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Seilbahn auf den Laurenziberg (Petřín)

Die Seilbahn auf den Laurenziberg schließt in der Station Újezd an die Straßenbahn an und führt über die Strecke Újezd - Nebozízek - Petřín (Laurenziberg).

Für die Fahrt mit der Seilbahn gelten die Fahrkarten des PIV.

Hinweis: Die Seilbahn ist nicht barrierefrei.

Seilbahn auf den Laurenziberg

Betriebszeit:

  • Ganzjährig außer regelmäßigen Unterbrechungen im Frühjahr und im Herbst.

Zeitintervall:

  • Im Wintersaison (November bis März) läuft von 9.00 bis 23.20 uhr Stunden auf einer 15 Minuten-Intervall,
  • im Sommersaison (April bis Oktober) läuft von 9.00 bis 23.30 uhr Stunden auf einer 10 Minuten-Intervall.

Regelmäßige Revisionen:

Während der regelmäßigen Revisionen ist die Seilbahn außer Betrieb.

  • Frühjahr: termin nicht festgelegt.
  • Herbst: vom 10. Oktober 2016 bis 22. Oktober 2016

Technische Parameter:

  • Streckenlänge: 510 m
  • Stationen: 3
  • Wagen: 2
  • Höhenunterschied: 130 m
  • größte Neigung der Strecke: 298 ‰
  • Fahrtgeschwindigkeit: 4 m/s

Geschichte der Seilbahn auf den Laurenziberg

Die durch Wassergewicht getriebene Seilbahn auf den Laurenziberg wurde am 25. Juli 1891 in Betrieb genommen. Ihr Betrieb wurde 1916 im Zusammenhang mit dem 1. Weltkrieg eingestellt. Zur Wiederaufnahme des Betriebes kam es erst 1932, wobei sie auf Elektroantrieb umgerüstet wurde. Anschließend diente die Seilbahn über 30 Jahre lang zuverlässig der Öffentlichkeit. Im Jahre 1965 kam es auf dem Laurenziberg zu massiven Erdrutschen, die die Strecke der Seilbahn zerstörten. Erneut fuhr die Seilbahn auf den Laurenziberg erst nach weiteren 20 Jahren im Jahre 1985, als die Seilbahn in das System des Öffentlichen Personennahverkehrs eingegliedert wurde.

Was gibt es auf dem Laurenziberg und dem Nebozízek zu sehen

Seilbahn auf den Laurenziberg Von der Station Nebozízek bietet sich dem Besuchern ein herrlicher Blick auf die Prager Burg und die Hauptstadt. In der Nähe des Aussichtsturms steht das bekannte „Labyrinth" - ein Spiegelsaal im Pavillon der tschechischen Wanderer, der ursprünglich 1891 auf dem Prager Ausstellungsgelände aufgebaut und ein Jahr später auf seinen heutigen Standort verlegt wurde. Der Pavillon ist eine Miniatur des mittelalterlichen Tores "Špička" aus der Befestigung des Vyšehrad. In diesem Gebäude ist auch das Panoramabild & Verteidigung Prags gegen die Schweden" zu sehen.

Die Seilbahn fährt durch die Hungermauer, die der Kaiser und König Karl IV. 1360–1362 bauen ließ. Ihren außergewöhnlichen Namen bekam sie zur Erinnerung an die Tatsache, dass sich hierbei eigentlich um einen Notbau, eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Bewohner Prags handelte. Die Mauer war ein Bestandteil der mittelalterlichen Stadtbefestigung.

Auf dem Laurenziberg steht auch die Štefánik-Sternwarte, die ihre Tätigkeit 1930 aufnahm.

Die ursprünglich romanische, bereits im J. 1135 erwähnte und 1735–70 barock umgebaute St.-Laurentius-Kirche gehörte in der Vergangenheit zu den traditionellen Wallfahrtsorten der Bewohner Prags.

Zu den vielen Denkmälern auf dem Laurenziberg gehört auch die berühmte, 1910–12 vom Bildhauer J.V.Myslbek geschaffene Statue des Dichters Karel Hynek Mácha.

Auf den Hängen des Laurenzibergs liegen viele Prager Gärten: der Kinský-Garten, der Lobkowicz-Garten, Nebozízek, Am Aussichtsturm, der Rosengarten, der Seminar-Garten und der Strahow-Garten. Der jüngste ist der 1932 angelegte Rosengarten.

Auf dem Laurenziberg blieb auch ein Teil der barocken Befestigung Prags erhalten – die Bastionen Nr. IV (St. Karl), Nr. V (St. Laurentius) und Nr. VI (St. Adalbert).

 

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