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Profil der Gesellschaft

Die städtischen Verkehrsbetriebe wurden am 1. September 1897 unter der Bezeichnung Elektrizitätsbetriebe der königlichen Hauptstadt Prag gegründet. In dieser Zeit befassten sie sich außer der öffentlichen Personenbeförderung noch mit der Erzeugung und der Verteilung von elektrischem Strom. Im Jahre 1946 wurden die Prager Stadtwerke nach der Verstaatlichung der Energiewirtschaft und der schrittweisen Abtrennung der Elektrizitätswerke, Gaswerke und Wasserwerke in die Verkehrsbetriebe der Hauptstadt Prag umgewandelt. Die Bezeichnung des Unternehmens, seine Organisation und Leitung änderten sich in den späteren Jahren noch mehrfach. Im Jahre 1991 wurden die Verkehrsbetriebe in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, deren einziger Eigentümer die Hauptstadt Prag ist.

Sitz des Verkehrsunternehmens der Hauptstadt Prag: Sokolovská 217/192, Praha 9 – Vysočany.

Das Verkehrsunternehmen der Hauptstadt Prag bemüht sich sehr um eine Verbesserung der Qualität der Dienstleistungen, beginnend beim Angebot der Fahrscheine, über das Netz der Vorverkaufsstellen und den Automaten, der Regelmäßigkeit des Verkehrs, der Bevorzugung der öffentlichen Personenbeförderung und der Möglichkeit des Parkens auf Auffangparkplätzen P+R bis hin zur Kommunikation mit den Fahrgästen insgesamt.

 

Metro

metro Das U-Bahnnetz bildet das Rückgrat des gesamten Systems der öffentlichen Personenbeförderung. Den Fahrgästen stehen 61 Stationen auf drei Linien A, B und C zur Verfügung, deren Länge 65,2 km beträgt. In Einklang mit dem Trend, die öffentliche Personenbeförderung auch mobilitätsbehinderten Personen zugängig zu machen, sind die in letzter Zeit in Betrieb gestellten Stationen mit Aufzügen oder einem rollstuhlgerechten Zugang ausgestattet. Der Wagenpark umfasste zum 31. 12. 2013 insgesamt 730 Waggons in 3 Depots: Kačerov, Zličín und Hostivař.

In der Prager U-Bahn werden zwei Grundtypen von Waggons verwendet, die normalerweise zu Zügen mit fünf Waggons zusammengestellt werden. Waggons des Typs M1 stellen den Betrieb auf der Linie C sicher und fahren aus dem Depot Kačerov. Der zweite verwendete Typ, der auf den Linien A und B zum Einsatz kommt, trägt die Bezeichnung 81-71M. Dabei handelt es sich um Waggons, die aus rekonstruierten älteren sowjetischen Waggons des Typs 81-71 entstanden.

Straßenbahne

tramvaje Auf dem Netz der Straßenbahngleise mit einer Länge von 142,4 km fuhren zum 31. 12. 2013 insgesamt 22 Tages- und 9 Nachtlinien, deren Gesamtlänge 510,4 km beträgt. Die Verkehrsbetriebe verfügen über 948 Straßenbahnen (hiervon 581 Niederflurwagen), die in 7 Straßenbahndepots untergebracht sind – Hloubětín, Kobylisy, Motol, Pankrác, Strašnice, Vokovice und Žižkov. Der Wagenpark der Straßenbahn wird von klassischen Einrichtungsbahnen der Reihe T und einer zweiten Gruppe mit Gliederwagen gebildet.

Der Bereich Straßenbahn betreibt auch die Seilbahn auf den Laurenziberg (Petřín) und den Sessellift im ZOO Troja. Die Seilbahn auf den Laurenziberg hat eine Länge von 510,4 m und bewältigt einen Höhenunterschied von 130,45 m. Der Sessellifts im Prager Zoo besteht aus einem umlaufenden Seil mit fest aufgehängten Sitzen. Seine schräge Länge beträgt 105,9 m, und er bewältigt einen Höhenunterschied von 50,1 m.

Busse

autobusy Zum Jahresende 2013 hatten die Verkehrsbetriebe im System des Prager integrierten Verkehrs (PID) einen Anteil von 82 % der Leistung der Stadtbuslinien und 10 % der Leistung der Nahverkehrsbuslinien (die verbleibenden Leistungen werden von privaten Verkehrsbetrieben erbracht). Die Verkehrsbetriebe unterhielten auf einem Netz mit einer Länge von 829 km insgesamt 148 Buslinien. Die Gesamtlänge aller Linien betrug 1 678,3 km. Aus der Gesamtzahl von 1 255 Bussen sind 830 Busse Niederflurwagen. Die Verkehrsbetriebe verfügen über 5 Busgaragen – Klíčov, Vršovice, Kačerov, Hostivař und Řepy.

Prioritäten sind die schrittweise Erneuerung des Wagenparks der Busse und der Kauf von Niederflurwagen zur Sicherstellung des Zugangs für mobilitätsbehinderte Personen sowie die Senkung der Emissionen durch Kauf neuer Wagen mit Motoren mit niedrigen Emissionen (EEV) oder der Test von alternativen Antriebssystemen. Für die Erhöhung der ökonomischen Effektivität des Betriebs wird der Anteil der Gelenkwagen für ausgelastete Linien erhöht, und gleichzeitig werden die Midibuslinien an Stellen mit einer niedrigen Nachfrage oder einer beschränkten Verkehrsflüssigkeit erhöht.

 

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