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Die Seilbahn auf den Petřín ist nach der Rekonstruktion wieder in Betrieb

Nach mehr als einem halben Jahr Pause wurde am Freitag, den  8. April 2016 (ab 11.00 Uhr) die rekonstruierte Seilbahn auf den Laurenziberg (Petřín) für die Öffentlichkeit in Betrieb genommen. Die durch die Dauer und den Umfang der Reparaturen vollkommen einmalige Rekonstruktion begann Anfang September letzten Jahres.

 

Da die ursprüngliche Brücke an der Station Nebozízek durch den Einfluss eines schlechten Untergrunds unstabil wurde, wurde die Reparatur der Seilbahn hinsichtlich der Sicherheit und der Betriebsqualität unerlässlich. Im Verlauf der Rekonstruktion wurden vor allem eine neue Stahlbetonbrücke und ein neuer Einstieg an der Station Nebozízek aufgebaut. Bei ihr wurden auch neue Beleuchtung, Zugangstreppen und ein neues Zugangstor errichtet. Die Rekonstruktion verlief auch parallel in den beiden anderen Stationen der Seilbahn, also auf dem Laurenziberg und an der Station Újezd. In der Station Petřín kam es zu Reparaturen des  Sicherheitssystems und des technologischen Umfelds. In der Station Újezd wurde die Eingangshalle, der Einstieg und die Toiletten für die Fahrgäste rekonstruiert, gleichzeitig wurde auch das Umfeld für die Mitarbeiter repariert. Im Verlauf der Rekonstruktion wurde ebenso die regelmäßige Revision der Wagons durchgeführt, bei denen der Außenlack ausgebessert wurde, und in einigen wurden die Fußböden ausgetauscht. Gleichzeitig wurde in den Räumen der oberen Station Petřín den Besuchern wieder die Dauerausstellung zugänglich gemacht, die die Geschichte der Seilbahn auf den Laurenziberg und der heute bereits nicht mehr existierenden Seilbahn auf den Letná darstellt. Die Exposition wurde um einige Tafeln erweitert, die gerade die verlaufende Rekonstruktion der Seilbahn näherbringt, einschließlich eines mehrere Minuten dauernden Videos mit den interessantesten Aufnahmen von dieser Aktion.

Die Seilbahn auf den Laurenziberg wurde 1891 in Betrieb genommen (mit Antrieb auf Wasserübergewicht) und sie ist 510 Meter lang. Zur ersten Unterbrechung ihres Betriebs kam es im Jahr 1916 in Zusammenhang mit dem 1. Weltkrieg, der die Bahn auf lange 16 Jahre einstellte (die Wiederaufnahme des Betriebs geschah erst im Jahr 1932, und das bereits mit Elektroantrieb). Ein lang anhalternder Regen verbunden mit Erdrutschen verursachten im Jahr 1965 die Zerstörung der Strecke – das anschließende Warten auf die erneute Inbetriebnahme zog sich sogar zwei Jahrzehnte hin. Die Wiederaufnahme des Betriebs feierten die Prager erst am 15. Juni 1985, die um einen Monat später noch durch die Inbetriebnahme der Mittelstation Nebozízek abgerundet wurde. In dieser Gestalt funktioniert die Seilbahn auf den  Laurenziberg bis heute.

Alle Informationen über die Seilbahn auf den Laurenziberg finden Sie auf diesem Verweis.

 

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