Sie befinden sich im Bereich: Einleitung » Verkehr in Prag » Rechte und Pflichten » Beförderungsbedingungen (Auszug) » 8. Fahrscheinkontrolle
 

8. Fahrscheinkontrolle

  1. Mit der Kontrolle der Einhaltung der Beförderungsbedingungen und des Tarifs des PID in der Metro, den Straßenbahnen, der Seilbahn und den Bussen des PID sind die Fahrscheinkontrolleure des Verkehrsunternehmens der Hauptstadt Prag betraut. Der Fahrscheinkontrolleur weist sich mit dem Kontrollabzeichen des Verkehrsunternehmens der Hauptstadt Prag aus, auf Aufforderung auch mit dem Dienstausweis mit Fotografie und mit einer Nummer, die mit der Nummer des Kontrollabzeichens übereinstimmt.
  2. Der Fahrscheinkontrolleur ist berechtigt, jederzeit während der Beförderung oder dem Aufenthalt in dem Beförderungsraum und im Augenblick des Ausstiegs aus der Straßenbahn oder dem Bus oder des Verlassens des Beförderungsraums vom Fahrgast die Vorlage des Fahrausweises zu verlangen. Der Fahrgast entledigt sich nicht der Pflicht der Vorlage des Fahrausweises außerhalb des Fahrzeugs, wenn er zur Vorlage im Fahrzeug oder beim Verlassen des Fahrzeugs oder des Beförderungsraums aufgefordert wurde.
  3. Wenn der Fahrgast ohne gültigen Fahrausweis fährt oder anderweitig die Beförderungsbedingungen verletzt, so ist der Fahrscheinkontrolleur berechtigt, einen festgelegten Aufschlag zu erheben und einzunehmen sowie den ungültigen Fahrschein einzuziehen.
  4. Der Fahrscheinkontrolleur ist in Einklang mit den entsprechenden Bestimmungen des Gesetzes Nr. 266/1994 Slg., über den Schienenverkehr, in der gültigen Fassung, und des Gesetzes Nr. 111/1994 Slg., über den Straßenverkehr, in der gültigen Fassung, berechtigt, die Personendaten des Fahrgastes aus dem von einem zuständigen Verwaltungsorgan herausgegebenen Personaldokument festzustellen.
  5. Ein Fahrgast, der keinen gültigen Fahrausweis vorlegen kann, bezahlt den Fahrpreis und einen Aufschlag von 950 CZK. Bei der Zahlung vor Ort oder in der Zeit zwischen dem nachfolgenden Werktag ab 12.30 Uhr bis zum 15. Tag nach Auferlegung des Aufschlags an der Kasse des Verkehrsunternehmens der Hauptstadt Prag, senkt sich der Aufschlag auf 500 CZK.
  6. Wenn der Fahrgast im Besitz einer Zeitkarte mit Personaldaten und mit einer Gültigkeit von mindestens einem Monat ist, die zur Zeit der Kontrolle gültig ist, und wenn der Fahrgast diesen Umstand in der Zeit zwischen dem nachfolgenden Werktag ab 12.30 Uhr bis zum 15. Tag nach Auferlegung des Aufschlags an dem von dem Beförderer bestimmten Ort nachweist, so zahlt er einen Aufschlag von 50 CZK (die genauen Bedingungen bestimmt der Tarif des PID).
  7. Ein Fahrgast, der keinen gültigen Nachweis über die Bezahlung des Fahrgelds für Gepäck oder für einen Hund ohne Kiste nach dem Tarif des PID vorlegen kann, bezahlt den Fahrpreis nach dem Tarif des PID und einen Aufschlag von 200 CZK. Bei der Zahlung vor Ort oder in der Zeit zwischen dem nachfolgenden Werktag ab 12.30 Uhr bis zum 15. Tag nach Auferlegung des Aufschlags an der Kasse des Verkehrsunternehmens der Hauptstadt Prag senkt sich der Aufschlag auf 100 CZK.
  8. Ein Fahrgast, der durch Verletzung einer allgemeinverbindlichen Rechtsvorschrift oder der Beförderungsbedingungen die Sicherheit oder den flüssigen Verkehr beeinträchtigt oder einen Schaden verursacht hat, zahlt einen Aufschlag von 400 CZK. Der Aufschlag wird nicht gesenkt.
  9. Über die Bezahlung des Aufschlags stellt der beauftragte Mitarbeiter des Beförderers dem Fahrgast eine Bestätigung aus (dies betrifft nicht den Verkauf von Fahrkarten beim Fahrzeugführer).
  10. Wenn der Fahrgast einen gefälschten oder einen geänderten Fahrausweis vorlegt, so wird der Aufschlag nicht gesenkt. Der Aufschlag kann nicht vor Ort gezahlt werden. Der Aufschlag wird ebenfalls nicht bei Vorlage eines von einer anderen Person genutzten Fahrausweises gesenkt.
  11. Der Fahrscheinkontrolleur ist bei der Gewährleistung der Flüssigkeit und Sicherheit des Verkehrs und der Sicherheit des Betriebs berechtigt, über die Form der Kontrolle der Einhaltung der Tarife zu entscheiden.
  12. Wenn ein Fahrgast im Widerspruch zu den gesetzlichen Bestimmungen die Zahlung des Aufschlags auf den Beförderungspreis nach dem Tarif des PID verweigert und es ablehnt, sich mit seinen Personaldaten auszuweisen, so ist die beauftragte Person berechtigt, im Einklang mit den allgemeinverbindlichen Rechtsvorschriften zu handeln, damit die Rechte des Beförderers gewahrt bleiben. Der Fahrgast ist in solch einem Falle verpflichtet, auf Aufforderung des Fahrscheinkontrolleurs diesem auf eine Dienststelle der öffentlichen Verwaltung zur Feststellung seiner Identität zu folgen oder am Ort zu verbleiben, bis eine Person erscheint, die berechtigt ist, seine Identität festzustellen.

« davor

 

Gehe zum navigation


 
  • E-shop
  • Barrierefreie Beförderung
  • Meine Verbindung


 

Anmeldung | Registrierung