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7. Beziehungen zwischen dem Beförderer und dem Fahrgast

  1. Notwendige Informationen über die Beförderungsbedingungen, den Tarif des PID, die Verkehrssituation und die Überwachung des Raums hat der Beförderer in den Fahrzeugen oder an weiteren bestimmten Orten zu veröffentlichen.
  2. Insbesondere ist den Fahrgästen bei der Beförderung Folgendes nicht gestattet:
    • nach dem Ton- oder Lichtsignal ein- oder auszusteigen,
    • in ein voll besetztes Fahrzeug einzusteigen oder in das Fahrzeug (den Beförderungsraum) in verunreinigter Bekleidung zu betreten,
    • in den Metrostationen vor dem Anhalten des Zugs in den durch den Sicherheitsstreifen gekennzeichneten Bereich zu treten,
    • sich im dem Fahrzeugführer vorbehaltenen Raum aufzuhalten oder dem Fahrzeugführer die Sicht zu verdecken,
    • während der Fahrt mit dem Fahrzeugführer zu sprechen oder die Tür des Fahrzeugs zu öffnen oder grundlos Einrichtungen des Beförderers in Tätigkeit zu setzen,
    • sich an die Türen des Fahrzeugs zu lehnen oder deren Öffnen und Schließen zu verhindern,
    • im Fahrzeug und im Beförderungsraum zu rauchen, zu essen oder zu trinken,
    • auf den Sitzen zu stehen, zu knien oder zu liegen oder sich an die Haltegriffe und -stangen zu hängen,
    • sich laut zu verhalten, zu musizieren oder laut Musik oder gesprochenes Wort von einem Tonträger abzuspielen,
    • sich aus dem Fenster zu lehnen und Gegenstände aus dem Fenster zu werfen oder diese aus dem Wagen hervorstehen zu lassen,
    • Sportgeräte im Fahrzeug und im Beförderungsraum zu benutzen,
    • sich im Fahrzeug mit einem Rucksack oder mit einem anderen Gepäckstück auf dem Rücken zu bewegen, durch das die Sicherheit von Personen bedroht oder die flüssige Personenbewegung im Fahrzeug erschwert wird,
    • eine Handelstätigkeit zu betreiben oder Presseerzeugnisse oder andere Artikel in den Fahrzeugen und im Beförderungsraum anzubieten,
    • anderweitig die Bestimmungen der Beförderungsordnung oder der Beförderungsbedingungen zu verletzen
  3. Der Fahrgast ist verpflichtet (bis auf die genehmigten Ausnahmen), sich vor dem Einstieg in das Fahrzeug (dem Betreten des Beförderungsraums) einen Fahrausweis zu beschaffen.
  4. In die Busse der Vorstadtlinien des PID hat der Fahrgast nur durch die vordere Tür einzusteigen (sofern nicht anders bestimmt) und dem Fahrzeugführer einen gültigen Fahrausweis vorzulegen.
  5. Bei Fahrzeugen, die mit einer Anlage zur Mitteilung der Anforderung des Öffnens der Tür ausgestattet sind, haben die Fahrgäste den bezeichneten Signalknopf zu benutzen.
  6. Bei Fahrzeugen, die mit einer internen Sprechanlage zum Fahrer ausgestattet sind, darf der Fahrgast diese Anlage nur beim Anhalten an einer Haltestelle oder bei stehendem Fahrzeug benutzen.
  7. Wenn ein Fahrgast den Fahrzeugführer oder eine andere beauftragte Person bedroht, so handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit nach den allgemeinverbindlichen Rechtsvorschriften.

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