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6. Bedingungen für den Transport von Gepäck und von lebenden Tieren

  1. Der Fahrgast darf höchstens 3 Gepäckstücke mit einem Gesamtgewicht von bis zu 50 kg in das Fahrzeug mitnehmen; das Gepäck hat der Fahrgast selbst zu beaufsichtigen. Der Fahrzeugführer oder eine beauftragte Person können den Ort der Ablage des Gepäcks im Wagen bestimmen.
  2. Es ist den Fahrgästen untersagt, folgende Güter in das Fahrzeug oder den Beförderungsraum mitzunehmen:
    • gefährliche Stoffe und Gegenstände, mit Ausnahme der unten angeführten,
    • Güter, die die Sicherheit oder das Interesse der Fahrgäste bedrohen,
    • Fahrräder (gilt nicht für die Metro und Cyklobusse),
    • Gegenstände, deren Maße 50 x 60 x 80 cm überschreiten, oder stabähnliche bzw. zylindrische Gegenstände mit einer Länge von mehr als 3 m oder mit einem Durchmesser von mehr als 25 cm und flache, tafelförmige Gegenstände, wenn diese größer als 150 x 150 x 10 cm sind, und dies auch dann, wenn nur eines der Maße überschritten ist; hiervon ausgenommen sind Kinderwagen, Rollstühle, zwei Paar Ski mit Skistöcken (in einer Verpackung), ein verpacktes Musikinstrument und in der Metro und Cyklobussen Fahrräder.
  3. An gefährlichen Gütern darf ein Fahrgast als Gepäck in einen Wagen der Straßenbahn, der Seilbahn oder einen Bus eine Stahlflasche mit flüssigem Heizgas oder Kühlmedium mit einem Gesamtgewicht von bis zu 10 kg oder höchstens 2 Behälter mit Diesel mit einem Gesamtinhalt bis 20 l mitnehmen, wenn diese einen dichten Verschluss haben und gegen Umstürzen gesichert sind. Beide Brennstoffsorten dürfen nicht gleichzeitig in einem Wagen transportiert werden.
  4. Gefährliche Güter dürfen nicht auf der Kinderwagen vorbehaltenen Fläche transportiert werden (in den Wagen der Seilbahn auf der Fläche, auf der ein Kinderwagen steht).
  5. In der Metro ist die Beförderung von gefährlichen Gütern verboten; der Fahrgast darf mit solchen auch nicht den Beförderungsraum der Metro betreten.
  6. Nach dem Tarif des PID ist für die Maße 25 x 45 x 70 cm überschreitendes Gepäck , für stabförmige bzw. zylindrische Gegenstände mit einer Länge von mehr als 150 cm mit einem Durchmesser von mehr als 20 cm und für flache, tafelförmige Gegenstände mit Maßen größer als 100 x 100 x 5 cm zu zahlen.
  7. Lebende Tiere werden befördert, wenn dem keine Veterinärmaßnahmen entgegenstehen und wenn die Tiere die Mitreisenden nicht belästigen; das Tier muss in einem geschlossenen Kasten mit undurchlässigem Boden untergebracht sein.
  8. Für die Beförderung von Kästen mit Tieren gelten die Bestimmungen für die Beförderung von Gepäck.
  9. Ohne einen Kasten können nur Hunde in das Fahrzeug (den Beförderungsraum) mitgenommen werden. Für die gesamte Dauer der Beförderung einschließlich des Aufenthalts in dem Beförderungsraum muss der Hund einen Maulkorb tragen (auch wenn er in einem völlig geschlossenen Kasten transportiert wird) und an einer kurzen Leine gehalten werden. Der Hund darf nicht auf einem Sitz oder auf der Fläche, auf der ein Kinderwagen mit Kind befördert wird, sitzen.
  10. In der Straßenbahn, der Seilbahn und dem Bus entscheidet der Fahrzeugführer bzw. eine beauftragte Person über die Möglichkeit der Beförderung eines Hundes ohne Kasten. Der Fahrgast hat den Fahrzeugführer über seine Absicht zu informiert, mit dem Hund einzusteigen; er darf nur durch die mit dem entsprechenden Symbol bezeichneten Türen einsteigen (in den Wagen der Seilbahn durch alle Türen); er muss den Hund auf die anschließende Fläche setzen, sofern der Fahrzeugführer oder eine beauftragte Person nicht einen anderen Ort bestimmen.
  11. Der Preis für die Beförderung eines Hunds ist im Tarif des PID festgelegt.

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