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Busse

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Busse verzeichneten im letzten Jahrzehnt den größten Fortschritt in der Beförderung von Personen mit eingeschränkter Mobilität. In den Jahren 1994 und 1995 nahm der Bereich Busse drei Niederflurwagen Neoplan N 4014 in Betrieb und im Jahre 1996 die ersten vier Niederflurbusse Karosa – Renault City Bus. Die Höhe des Bodens ist bei beiden Bustypen 320 mm über der Fahrbahn, und dies bei zwei Dritteln der Gesamtbodenfläche der Wagen. Ein Teil der Busse Karosa – Renault (Lieferungen ab 1999) ist dazu mit einer Auffahrrampe an der mittleren Tür ausgestattet, die den Einstieg für Rollstuhlfahrer weiter erleichtert. Im Laufe des Jahres 2000 kaufte das Verkehrsunternehmen der Hauptstadt Prag 80 Niederflurbusse, womit sich deren Anzahl von 95 auf 175 Busse erhöhte. Zum Jahresende konnte an Werktagen der Einsatz von 123, an Sonnabenden von 72 und an Sonntagen von 75 Niederflurwagen sichergestellt werden.

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Das Verkehrsunternehmen der Hauptstadt Prag bereitete in Zusammenarbeit mit dem Verband für eine behindertengerechte Umwelt in der Tschechischen Republik und dem Regionalen Organisator des Prager integrierten Verkehrs (ROPID) sorgfältig den Einsatz von Niederflurbussen auf 21 ausgewählten Linien vor. Hierbei ist der Betrieb von Niederflurwagen auf 9 Linien in vollem Umfang und auf weiteren 5 an Sonnabenden und Sonntagen garantiert. Die Fahrten mit Niederflurbussen sind in den Fahrplänen gekennzzeichnet, so dass Behinderte ihre Fahrt im Voraus planen können. Bei einem außerordentlichen Ausfall eines Niederflurwagens auf einer so genannten garantierten Fahrt hat die Busleitstelle die Möglichkeit, diesen durch einen anderen Niederflurbus entweder aus der Busgarage oder von einer anderen nicht garantierten Fahrt zu ersetzen. Bis Ende 2001 plant das Verkehrsunternehmen der Hauptstadt Prag den Kauf von weiteren 30 Niederflurbussen Karosa-Renault und 3 Niederflur-Gelenkbussen Karosa-Renault. Außer den Niederflurbussen auf den regelmäßigen Strecken betreibt das Verkehrsunternehmen der Hauptstadt Prag zwei Sonderbuslinien für Personen mit eingeschränkter Mobilität, die behindertengerechte Wohnobjekte in den Stadtvierteln Černý Most II, Jižní Město II, Nové Butovice und Řepy mit den Stadtzentrum verbinden, wo ein gegenseitiges Umsteigen möglich ist. Auf diesen Linien fahren 4 speziell hergerichtete Busse mit Spezialrampen für den Einstieg von Rollstühlen. Die Wagen haben eine reduzierte Sitzanzahl und einen erweiterten Raum für den Transport einer höheren Anzahl von Rollstühlen. Diese Busse haben eine zweiköpfige Besatzung, den Kraftfahrer und einen Assistent für die Bedienung der Rampe.

Zu Beginn des Jahres 2006 waren mehr als 90 % der im Öffentlichen Personennahverkehr eingesetzten Busse mit einem neuen Abfertigungs- und Informationssystem für Sehbehinderte einschließlich einer automatischen Ansage der Haltestellen ausgestattet.

Die mit Niederflurbussen befahrenen Buslinien in Kombination mit ausgewählten Metrostationen erleichtern heute Personen mit eingeschränkter Mobilität wesentlich die Beförderung und helfen ihnen, sich besser in das Leben der ganzen Stadt einzugliedern.

 

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